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Die Fakten:

Seit Jahren betrügen Mitaussteller und sogenannte „Kollegen“ auf Kunsthandwerkermärkten die Kunden mit Produkten, die als „Eigenproduktion“ angeboten werden. In Wirklichkeit handelt es sich jedoch um billigst eingekaufte Handelsware, die in Fernost zu Dumpingpreisen hergestellt wird. Kein Gewerke ist mittlerweile mehr verschont. Ob Holz, Keramik, Leder, Textil……überall sind solche Betrüger zu finden. Die Veranstalter der Kunsthandwerkermärkte sind teils überfordert, weil ihnen die Fachkompetenz im jeweiligen Gewerke fehlt und/oder sie gar nicht wissen WIEVIEL und WELCHE Handelsware überhaupt existiert. Teils überwiegen aber auch wirtschaftliche Interessen, man will ja seine Plätze schliesslich alle vermieten. Um den „Marktfrieden“ nicht zu gefährden wird nicht selten GAR NICHTS gegen Betrüger unternommen.

In diesem Blog werden zunächst die Vorgänge aus dem Glasbereich dokumentiert. Ich maße mir wenig Kompetenz in anderen Gewerken (Textil, Leder, Keramik, Holz, und, und, und…) an . Wohl aber halte ich mich in Sachen Glas für recht kompetent. Wir stellten und stellen seit 1993 auf fast allen namhaften deutschen und internationalen Großhandelsmessen als Aussteller unsere Produkte aus. Wir kennen das Angebot der Importfirmen. Leider kennen es die meisten Veranstalter nicht. Und die Kunden auf den Handwerkermärkten schon gar nicht. Unsere Betriebschronik seit 1984 ist unter www.galerie-glaswerk.info nachzulesen.

Diese Dokumentation soll und wird hoffentlich Veranstaltern und Kunden helfen die Handelsware zu erkennen. Hier werden nur Sachverhalte veröffentlicht, die 100%ig belegbar sind. Soll heissen, es gibt Fotos von Betrugsware auf den Handwerkermärkten (oben auf BETRUG clicken) mit Nachweisfotos von den Katalogen der Importeure (oben auf HANDELSWARE clicken). So kann sich jeder seine Meinung bilden.

Selbstverständlich können in diesem Blog auch Betrügereien aus anderen Gewerken veröffentlicht werden. Vielleicht entsteht langfristig eine Materialsammlung, die seriösen Veranstaltern hilft die Betrüger zu erkennen. Es muss aber ein genau so klarer und eindeutiger Sachverhalt dokumentiert sein, wie bei den vorliegenden Beispielen aus dem Glasgewerke. Wer hier mitgestalten will, melde sich bei uns.

Und bitte komme mir niemand mit dem Argument wie schäbig es sei die Kollegen, die Handelsware anbieten, dermassen anzuschwärzen. Es sind ja in Wirklichkeit nämlich keine Kollegen, sondern Einkäufer. Ich finde es im Gegenteil besonders schäbig, wie dreist solche Leute vorgehen und die Kunden auch noch richtig anlügen, wenn diese fragen. Wer z.B. die handwerklichen Fähigkeiten und das Equipment besitzt um Glasschmuck herzustellen, warum tut er/sie das dann nicht? Der Kunde entscheidet, der Markt entscheidet. Aber die Teile dann einfach einzukaufen und sie als Eigenproduktion darzustellen, das ist doch „ohne Worte“, und auf keinen Fall würde ich das als „kollegial“ oder die Täter als „Kollegen“ bezeichnen.

Es soll hier auch nicht den Handel mit solchen Artikeln generell verdammt werden. Aber warum muß man ausgerechnet auf Kunsthandwerkermärkten die Leute bescheissen ? Es gibt doch wirklich genug Strassenfeste, Stadtfeste, Flo- und Jahrmärkte, oder etwa nicht ?

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